fracklos

        …und doch gut angezogen.

 
 
fracklos ist flott im Anzug: Was zunächst widersprüchlich klingt, erweist sich letztlich doch als stimmig. Denn wenn das Salonensemble fracklos im Anzug ist, geht’s zügig voran mit Melodie und Rhythmus in der Lebensart vergangener Tage.

Zwar spielt das fracklos und doch recht gut angezogene Quintett mit Geige, Klarinette, Violoncello, Klavier und Bass so manches Arrangement von vergilbtem Notenpapier, doch muffig klingt da gar nichts.
Frisch kommen Melodien aus Operetten und Musicals
über die Rampe, gefühlvoll interpretiert fracklos
Balladen und Schlagerweisen, schwungvoll
transportieren die fünf Musiker Klänge aus
Puszta und Taiga in heimische Gefilde.
  Aus welchen Notenschränken das Ensemble die alten Klangschätze auftreibt, bleibt sein Geheimnis.

Ihre Freude haben damit jedenfalls Walter Töws (Geige), Thomas Reil (Klarinette), Ewa Staszewska (Cello),
Elena Wackenhut (Piano) und Günter Holz (Kontrabass).
Sie sind allesamt gar nicht so knauserig, wie der Ensemblename fracklos vermuten lässt. Zumindest ihre Freude an der graumelierten Musik wollen sie ihrem Publikum weitergeben.
Pomadefrei, vital und frisch,
fracklos eben.

Ach so, warum eigentlich fracklos?

Da sollten die fünf einmal bei einem Geburtstag spielen – in Frack und unter Zylindern. Nö, geht gaaaar nicht, entschied das Quintett. Und so wurde das textile Programm Name.

fracklos – und doch gut angezogen…